Gottesdienst im Wald

Überaus zahlreich beteiligten sich die Pfarrangehörigen von Oberdolling und  viele Gläubige der näheren Umgebung   am diesjährigen Gottesdienst am Babelkreuz. Pfarrvikar Prof. Wolfgang Vogl zelebrierte die Heilige Messe und hielt auch die Predigt. Gleich zu Beginn erwähnte der Geistliche, dass das Flurkreuz seit 90 Jahren, am Wegrand zwischen St. Lorenzi und Bettbrunn gelegen, sozusagen unter  dem Himmelszelt Gottes steht. Die gläubigen Dollinger Eheleute K. und M. Babel ließen es 1928  zur Ehre Gottes aufstellen. Sehr ausführlich  legte Professor Wolfgang Vogl das Evangelium zum 19. Sonntag im Jahreskreis  aus. Im Mittelunkt standen dabei die Worte Jesu: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Nach den Worten des  Predigers, spricht Jesus von sich als dem wahren Brot, das vom Himmel herabkommt, nicht nur für einen Augenblick,  sondern für immer. Er ist die Speise, die das  ewige Leben schenkt, da er der Sohn Gottes  ist. An ihn glauben heißt, das lebendige Bot essen. Den musikalischen Teil der Liturgiefeier gestalteten die Schambachtaler Bläser, mit Auszügen aus der Haydn Messe unter der Leitung von Hans Kuffer. Mit einem kräftigen Großer Gott wir loben dich, ging dieser stimmungsvolle Gottesdienst, bei herrlichem Sommer-wetter, zu Ende. Im Anschluss daran trafen sich viele Teilnehmer zum gemütlichen Beisammensein auf dem Laurenzimarkt in Oberdolling.

Text: J. Achhammer  Fotos: M. Weißberger