Starkbierfest der CW

Starkbierfest der CW-Dolling

Zum Starkbierfest der Christlichen Wählervereinigung Dolling (CW) war die Halle in „d Roßschwemm“ bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Besucher bekamen dabei wieder ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm geboten, welches von Lisa und Rudi Mader inszeniert wurde, das die Lachmuskeln auf das äußerste strapazierte und von Jahr zu Jahr professioneller wird. Die perfekt von Gottfried Babel gestalteten verschiedenen Bühnenbilder gaben dem ganzen einen würdigen Rahmen dazu.

Traditionell begann Bruder Idur (Rudi Mader) mit einem Rückblick auf die gesamten gesellschaftlichen Ereignisse des letzten Jahres. Die Hutmode auf dem Bauernjahrtag wurde ebenso erwähnt wie die vergessene Weihnachtsgans in einem Wohnzimmer sowohl ein verhinderter Leonardo di Caprio auf einer Hochzeitgesellschaft. Auch die immer schwieriger werdende Informationsbeschaffung für die Starkbierrede sprach Bruder Idur an – aber auch die veränderten Verhaltensweisen von den in den letzten Jahren angesprochenen Personen. Als erstes traten diesmal – zwei Pianisten (Andreas Siegl und Michael Forster) auf, die als Klaviervirtuosen mit „ihrem besten Stück“ ein Konzert gaben. In einem weiteren Sketch übersetzten Reinhard Hufnagl und Peter Eitelhuber – Sätze aus dem Englischen in den Oberdollinger Dialekt „Dollisch“. In dem Zusammenhang besuchten zwei norddeutsche Touristinnen (Lisa und Julia Mader) den Oberdollinger Radl-Fahrerstammtisch (Rudi Mader und Markus Hahn), was zu einigen Missverständnissen führte. Ein Biker (Georg Kolbinger) wollte in der sogenannten „Mc Roßschwemm“ ein Essen bestellen – eine osteuropäische Verkäuferin (Lisa Mader) brachte ihn dabei fast um den Verstand. Ein Highlight war auch der Lügendetektor – bei einer Familiendiskussion (Gerlinde Freihart, Hans Huber und Franz Schulz)  fungierte ein Wandregal als Lügendetektor, in dem bei jeder Lüge ein Teller zu Bruch ging – die 3 Schauspieler übertrafen sich dabei mit ihrer Komik selbst. Rudi Mader brillierte mit seinem Sketch als „Gaskassier“ und sang im Duett mit seiner Tochter den mittlerweile legendären „Dolling-Blues“  bei dem verschiedene Dollinger-Charaktere, musikalisch in Erinnerung gerufen werden. Die letzte Aufführung handelte vom Geschehen auf dem Oberdollinger Christkindlmarkt – so wurden verschiedene Zeitpunkte – von 14:00 Uhr nachmittags bis 2:00 Uhr auf humorige Art und Weise (Edith Ernhofer, Gerlinde Freihart, Franziska Eitelhuber, Georg Kolbinger, Markus Hahn, Michael Weißberger und Manuel Herrmann) nachgespielt.