Vom Stein zum Edelstein

….. so lautete das Thema dieser Maiandacht, in die auch die Pilgerheiligtümer der 5 Pilgerkreise eingebunden waren. Jeder Kirchenbesucher erhielt beim Betreten der Kirche einen kleinen Schotterstein. Zu Beginn der Maiandacht wurden die Bilder der „pilgernden Gottesmutter“ von Kommunionkindern zum Altar getragen.  Gezielt ausgesuchte, aufschlussreiche und impulsgebende Texte rund um die Gottesmutter wurden von Pia, Benedikt, Severin, Laurenz Hackl , Elke Huber und Marianne Weißberger vorgetragen. Dadurch erhielten  die Kirchenbesucher verschiedene Sichtweisen von der himmlischen Mutter und wurden zum Nachdenken angeregt. Die Geschichte, die Tabea und Annika vortrugen, machte deutlich, was die Gottesmutter bewirken und welche Rolle sie einnehmen kann. Die Geschichte erzählte von einem Waisenjungen, der in der Gottesmutter wieder eine Mutter gefunden hat und somit seine Traurigkeit (keine Mutter mehr zu haben) überwunden hat. Nun durften die Besucher sich aktiv an die Gottesmutter wenden. Sie konnten ihre Anliegen, die sie auf dem Herzen hatten  symbolisch mit dem Schotterstein der Gottesmutter zu Füßen legen. Im Gegenzug durften sie im Tausch einen Edelstein , der die Liebe und Güte der Gottesmutter wiederspiegelt,  mit nach Hause nehmen. Eine besondere Atmosphäre ergab sich durch die musikalische Gestaltung der Maiandacht mit Pia Hackl und ihrer „Steirischen Harmonika“.  Durch ihre klangvolle Stimme hatten es die Besucher es leicht, die Marienlieder mitzusingen.Besonders erfreut zeigte sich Marianne Weißberger, dass Schönstattschwestern in so großer Zahl gekommen waren. Ihnen galt auch ein Extra- Gruß. Frau Weißberger erklärte während der Maiandacht das Prinzip der „Pilgernden Muttergottes“. So besteht für alle „Marienverehrer“ die Möglichkeit sich einem „Pilgerkreis“ anzuschließen. Die Muttergottes verweilt dann für ein paar Tage in einer Familie und wird dann wieder weitergetragen zur nächsten Familie. Wer sich einem der Pilgerkreise anschließen möchte, kann sich bei Hermine Graf oder Marianne Weißberger erkundigen. Am Ende der Andacht sprach  Fr. M. Weißberger ein Vergelt’s Gott aus,  an die Besucher, die Kinder und die Leser und besonders auch an die Gäste von Canisius, für die Teilnahme. Vor allem aber galt ihr Dank Pia Hackl für Musik und Gesang, bestätigt durch  einen kräftigen Applaus.